MdB und ex-Innenminister Friedrich: Viele Frauen fliehen, weil sie in ihrer Heimat nicht überleben können

Interview mit den Bundestagsabgeordneten und ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich CSU über Flucht und Rassismus 

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Hans-Peter Friedrich ist ein deutscher Politiker der CSU. Von März 2011 bis Dezember 2013 war er Bundesminister des Innern, sowie seit  September 2013 kommissarischer Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bis zum Ende des Kabinetts Merkel II. Im Kabinett Merkel III war er von Dezember 2013 bis Februar 2014 Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Von 2005 bis 2011 war Friedrich stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und von Oktober 2009 bis März 2011 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe. Seit Februar 2014 ist Friedrich erneut einer der zwölf stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion.

 

Carmen Aguilera: Herr Friedrich,  was denken Sie als Politiker über den Rassismus von der Lehrerin für Asylkindern, Auswandererkindern oder weil sie schwarze Hautfarbe haben, die unsere Schulen besuchen in Österreich und Deutschland? Eine Lehrerin hat ein Kind bestraft, nur weil das Kind Migrationshintergrund hat? Wo sind das Recht für diese Kinder?

Hans-Peter Friedrich: Jegliche Diskriminierung ist, wie Sie wissen, in Deutschland verboten: aus Gründen der Religion, der Hautfarbe, der Herkunft etc. Ich bin sicher, daß jeder Fall, in dem es um Diskriminierung gehen könnte, ernsthaft aufgeklärt und von den zuständigen Behörden aufgearbeitet wird.

 

Carmen Aguilera: Herr Friedrich, welche ist ihre Meinung über die aktuelle Ziffer von IOM (“ International Organisation für Migration „), dass bis Juni 2016 mehr als 3,600 Flüchtlingen ins Mittelmeer gestorben sind?

Hans-Peter Friedrich: Jeder einzelne Tote ist schlimm. Wir als Europäer müssen mehr für die Menschen in Afrika und dem Nahen Osten tun, die von Hunger und Krieg bedroht sind, damit sie diese lebensgefährliche Reise gar nicht erst antreten. Wir müssen auch die Schleuser verfolgen und bestrafen, die als einzige von dieser Tragödie profitieren.

 

Carmen Aguilera: Herr Friedrich, was denken sie über die Flüchtlingsfrauen, die von Polizisten an der Grenze laut Amnesty International von Mazedonien, Türkei und Deutschland vergewaltigt worden sind? Welche Alternativen haben sie für diese Frauen?

Hans-Peter Friedrich: In Deutschland gelten strenge Gesetze. Jeder Fall muss untersucht werden, die Schuldigen müssen gegebenenfalls bestraft werden.

 

Carmen Aguilera: Herr Friedrich, welches werden ihre Lösungen und Alternativen in diesem Moment für die Flüchtlingspolitik in Europa?

Hans-Peter Friedrich: Wir müssen den Menschen in den Krisengebieten helfen und sie möglichst nah ihrer Heimat in Sicherheit versorgen. Die wenigsten können hier in Europa bleiben. Deshalb müssen wir die Anreize verringern, sich illegal auf den Weg nach Europa zu machen.

 

Carmen Aguilera: Herr Friedrich, ich habe einen 7 jährigen Sohn, der mich gefragt hat, warum die Kinder im Mediterranen gestorben sind? Mein Sohn hat im Radio gehört, dass die Kinder bei der Überfahrt gestorben sind? Welche Antwort können sie einen 7 jährigen Kind geben als Politiker? Sie wissen, dass die Kindern unseren Zukunft sind.

Hans-Peter Friedrich: Es sterben Menschen im Mittelmeer, weil schlechte Menschen sie aus ihrer Heimat vertreiben, und weil sie glauben, in Europa ginge es ihnen besser. Wir müssen ihnen helfen, daß sie (möglichst in ihrer Heimat) sicher leben können und genug zu essen haben.

 

Carmen Aguilera: Vielen Dank, Herr Friedrich für ihre Meinung.

 

Carmen Aguilera García

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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